Der Decoy-Effekt im Angebot
Mit einer gezielt schlechteren Option lenken Sie die Wahl — ohne Druck.
AcademyAnmeldenMit einer gezielt schlechteren Option lenken Sie die Wahl — ohne Druck.
Sie verstehen die Psychologie des Decoy-Effekts.
Sie konstruieren einen glaubwürdigen Decoy.
Sie setzen den Effekt ethisch und wirkungsvoll ein.
Menschen entscheiden relativ, nicht absolut.
Eine dritte, offensichtlich schlechtere Option verschiebt den Vergleich.
Die Zieloption gewinnt an Attraktivität, weil sie gegen den Decoy gut abschneidet.
Klein: 3 Euro, Groß: 7 Euro — Kunden wählen oft Klein.
Klein: 3 Euro, Mittel: 6,50 Euro, Groß: 7 Euro — Groß gewinnt.
Mittel ist der Decoy, der Groß attraktiv macht.
Basic: 29 Euro, Pro: 99 Euro.
Mit Decoy: Basic: 29 Euro, Pro: 99 Euro, Premium: 109 Euro.
Premium ist nur geringfügig teurer als Pro, bietet aber deutlich mehr.
Der Decoy muss vergleichbar sein, aber eindeutig schlechter.
Er darf nicht das günstigste Angebot sein, das Sie verkaufen wollen.
Er sollte die Zieloption hervorheben, nicht den Kunden verwirren.
Ein Agentur-Shop bietet Starter, Growth und Enterprise an.
Enterprise als Decoy wird kaum gekauft, macht Growth aber attraktiv.
Umsatzsteigerung von 18 %, ohne Preise zu ändern.
Notieren Sie Ihre aktuellen Tarife oder Produktvarianten.
Prüfen Sie, ob eine dritte Option als sinnvoller Decoy fehlt.
Bewerten Sie, ob der Decoy fair wirkt oder manipulativ.
Der Decoy-Effekt nutzt relative Wahrnehmung.
Ein guter Decoy ist vergleichbar, aber klar schlechter.
Ethischer Einsatz erfordert echten Wert in allen Optionen.
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